Informationen zum Coronavirus

Patientenversorgung und Corona

Arzt hält Hand vom Patient

Fürsorge trotz Corona

Zugewandte Patientenversorgung in Corona-Zeiten

Menschliche Nähe und Zuwendung gehören gerade für uns als christlich geprägte Gesundheits­einrichtung zu den pflegerischen Kernkompetenzen. Wir zeigen Ihnen, dass eine fürsorgliche Patientenbetreuung auch und gerade in schwierigen und kontaktarmen Pandemiezeiten möglich ist und bleibt.

Zuhören und über Ängste sprechen

Der zwischenmenschliche Austausch zwischen den Patienten und Pflegekräften gehört nach wie vor zum täglichen Miteinander auf Station – Corona zum Trotz. Viele der kurzen Gespräche handeln dabei von der Angst vor dem Corona-Virus. Auch die Seelsorgerin des Krankenhauses kommt regelmäßig in die Patientenbereiche oder kann gezielt zum persönlichen Austausch gerufen werden.

Regelmäßig ist in diesen Zeiten auch vermehrte Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit gefragt – etwa dann, wenn Sie Fragen zu den aktuellen Hygienevorschriften und Testmaßnahmen haben.

Bitte sprechen Sie die Stationsmitarbeitenden bei Unsicherheiten oder Ängsten an. Unsere Pflegekräfte versuchen, auch unter den Herausforderungen der Corona-Pandemie, die individuellen Bedürfnisse aller Patienten zu beachten. Eine offene Kommunikation und die Einbeziehung Ihrer Anliegen und Wünsche sind gerade jetzt sehr wichtig.

Nähe und Zuwendung

Unmittelbare Nähe sowohl im pflegerischen als auch im persönlichen Umgang sind auch weiterhin sinnvoll und möglich. Der direkte Kontakt wird selbstverständlich zugelassen – allerdings unter Berücksichtigung aller dafür nötigen Schutzvorkehrungen.

Die intensive Händedesinfektion vor und nach jedem Patientenkontakt gehört ebenso dazu wie das verbindliche Tragen der jeweils nötigen Schutzausrüstung. Von besonderer Bedeutung ist hierbei der medizinische Mund-Nasen-Schutz, der stets von allen beteiligten Personen getragen werden muss. Im Einzelfall kommen weitere persönliche Schutzausrüstungen wie Einmalkittel und -handschuhe dazu.

In wenigen Ausnahmefällen – etwa für schwerstkranke Patienten – werden kurze Besuche durch jeweils einen Angehörigen ermöglicht. Für das größtmögliche Maß an Sicherheit sorgt hierbei eine konsequente Teststrategie: das heißt, jeder berechtigte Besucher muss sich vor dem Betreten des Krankenhauses vorsorglich einem Corona-Schnelltest unterziehen. Hinzu kommen regelmäßige Testungen aller stationären Patienten.

Praktische Hilfe leisten

Unsere diensthabenden Mitarbeitenden transportieren persönliche Dinge wie Wäsche und Hygieneartikel oder auch Blumengrüße, die zuvor von den Angehörigen im Krankenhaus abgegeben worden sind, direkt auf die Stationen.

Die Pflegeteams auf den Stationen unterstützen verstärkt auch bei persönlichen Erledigungen, um die sich sonst eher Ihre Angehörigen oder Sie selbst gekümmert hätten. So werden zusätzlich zu den eigentlichen pflegerischen Aufgaben auch Telefone aktiviert sowie das Fernsehprogramm oder der WLAN-Empfang eingerichtet.