Informationen zum Coronavirus

Patientenversorgung und Corona

Ihr geplanter Krankenhausaufenthalt

Fragen und Antworten rund um den geplanten Krankenhausaufenthalt in Corona-Zeiten

Seit Dezember letzten Jahres war die allgemeine Patientenversorgung im Krankenhaus Bethanien Plauen vorübergehend eingeschränkt. Wir können unter Berücksichtigung des jeweils aktuellen regionalen Infektionsgeschehens nun wieder Patienten für geplante Behandlungen oder Operationen in unser Krankenhaus aufnehmen. Wir geben Ihnen Antworten auf die häufig gestellten Fragen zu Ihrem geplanten Krankenhausaufenthalt.
 

Liebe Patientinnen und Patienten,

ich möchte Sie informieren, dass unsere Krankenhäuser ihre Versorgungsangebote wieder ausweiten und aufgeschobene oder teilweise überfällige Behandlungen wieder aufgenommen werden können. Ihre Vorbehalte in der bestehenden pandemischen Situation mit Skepsis oder Sorge ist nachvollziehbar, aber unbegründet. In unseren Krankenhäusern gelten höchste Sicherheits- und Hygienestandards, die fortlaufend auch an die bestehende Corona-Infektionsrisiken angepasst und nachgeschärft werden.

Mit freundlichen Grüßen

PD Dr. med. Basel Al Kadah
Chefarzt

 

Ihre Fragen zum geplanten Krankenhausaufenthalt

Was muss vor einer stationären Aufnahme derzeit beachtet werden?

Zunächst sollten keine akuten Symptome vorliegen, die auf eine Corona-Erkrankung hindeuten. Bei einer Aufnahme muss zwingend das negative Ergebnis eines aktuellen Corona-Tests vorgelegt werden (mehr dazu siehe nächste Frage). 

Bevor Patienten für eine elektive Behandlung in unserem Krankenhaus aufgenommen werden, erfolgen in der Regel ein paar Tage vorher alle dafür nötigen Untersuchungen und Aufklärungen. Die Kolleginnen des Zentralen Einweisungs- und Bettenmanagement stehen für Fragen oder Terminvereinbarungen gern zur Verfügung: Zentrale Patientenaufnahme.

Muss ich als Patient einen negativen Testnachweis mitbringen oder werde ich bei Aufnahme getestet?

Eine stationäre Aufnahme ist nur auf Basis eines negativen Corona-Tests möglich, der nicht älter ist als 48 Stunden sein darf (PCR- oder Antigen-Schnelltest). Es besteht die Möglichkeit, den Testnachweis am Aufnahmetag mitzubringen oder sich in unserem Krankenhaus testen zu lassen (Antigen-Schnelltest). Der Nachweis eines Selbsttests wird von uns nicht akzeptiert.  

Auch Voruntersuchungen/Aufklärungsgespräche oder ambulante Behandlungen können nur durchgeführt werden, wenn ein negativer Testnachweis vorgelegt oder vor Ort ein Test durchgeführt wird.

Muss ich ein negatives Testergebnis bei Aufnahme ins Krankenhaus vorweisen, auch wenn ich geimpft bin? 

Ja, auch geimpfte Personen müssen zwingend einen negativen Corona-Test vorlegen. Denn bislang ist noch nicht sicher und abschließend geklärt, ob eine Corona-Impfung auch vor einer weiteren Virusübertragung schützt. Aus Sicherheitsgründen und zur Minimierung von Infektionsrisiken müssen sich daher alle Patientinnen und Patienten – unabhängig vom jeweiligen Impfstatus – den nötigen Testungen unterziehen.

Welches Risiko besteht, dass ich mich während des Aufenthaltes mit dem Corona-Virus anstecke?

Das Krankenhaus ist mit seinem strengen Sicherheits- und Hygienekonzept ein vergleichsweise sicherer Ort. Im Laufe der Pandemie wurden die geltenden Schutzvorkehrungen zur Minimierung von Infektionsrisiken stets auf die aktuellen Gegebenheiten angepasst und nachgeschärft. 

Dass in einer Pandemie bestehende Ansteckungsrisiken nicht gänzlich ausgeschlossen werden können, versteht sich dabei von selbst. Das korrekte Verhalten eines jeden Einzelnen ist gefragt – halten Sie sich daher bitte zu jeder Zeit an alle geltenden Abstands- und Hygieneregeln! 

Was sind konkrete Maßnahmen des Krankenhauses zur Minimierung von Infektionsrisiken?

Das macht einen Krankenhausaufenthalt für alle Beteiligten so sicher wie möglich: 

  • Aufnahme nur mit negativem Testnachweis 
  • regelmäßige Patienten-Testungen während des stationären Aufenthaltes 
  • regelmäßige Testungen von Krankenhauspersonal, die im unmittelbaren Patientenkontakt tätig sind 
  • konsequentes Tragen von medizinischem Mund-Nasen-Schutz: OP- oder FFP2-Masken 
  • persönliche Schutzausrüstung für unmittelbaren Patientenkontakt 
  • regelmäßige Händedesinfektion 
  • Einhaltung aller Abstands- und Hygieneregeln 
  • generelles Besuchsverbot und Zutrittskontrollen 
Muss ich befürchten, dass ich mit einem COVID-19-Patienten in einem Zimmer untergebracht bin oder einem Infizierten während meines Aufenthaltes begegne?

Die Behandlung von Corona-Patienten erfolgt in einem Isolierbereich, der vollständig vom übrigen Krankenhausbetrieb abgeschirmt ist. Zu diesem Bereich haben nur die dort tätigen Mitarbeitenden Zutritt. 

Wird ein Patient während seines Aufenthaltes positiv auf das Corona-Virus getestet, so erfolgt eine umgehende Isolierung. Bei Unterbringung in einem Doppelzimmer wird der Mitpatient ebenfalls vorübergehend isoliert, bis der Corona-Verdacht mittels eines negativen Testnachweises ausgeräumt ist. 

Sind Besuche von Angehörigen oder Freunden wieder möglich?

Leider sind Besuche von Angehörigen oder Freunden nach aktueller Rechtslage noch nicht wieder möglich. In unserem Krankenhaus herrscht seit November 2020 ein generelles Besuchsverbot, welches sehr wenige Ausnahmen zulässt. Wir haben einen Lotsendienst, der gern persönliche Gegenstände für Sie zu Ihren Angehörigen bringt. 

Muss ich mich noch an die Corona-Regeln halten, wenn ich geimpft bin – etwa eine Maske tragen oder Abstand halten?

Auch bereits geimpfte Personen müssen weiterhin alle Hygiene- und Abstandsregeln einhalten und in unserem Krankenhaus zu jeder Zeit einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen. 

Mit einer Impfung soll ein möglichst wirksamer Schutz vor einer schweren Covid-19-Erkrankung erreicht werden. Ob eine Impfung auch die Weiterverbreitung des Virus und somit die Ansteckungsrisiken wirksam reduzieren kann, darüber gibt es noch keine gesicherten medizinischen Erkenntnisse. Aus diesem Grund müssen alle Corona-Maßnahmen zu jeder Zeit strikt eingehalten werden.

Sind alle Bereiche des Krankenhauses geöffnet und betretbar?

Die meisten Bereiche des Krankenhauses sind weiterhin geöffnet und betretbar. Lediglich die Patientencafeteria ist bis auf weiteres geschlossen. Bitte haben Sie Verständnis, dass aufgrund des anhaltenden Besuchsverbotes Zutrittskontrollen durchgeführt werden. Die Außenanlagen sind wie gewohnt nutzbar.