Wenn eine gute Patientenversorgung auch gut für die Umwelt ist
Fachkrankenhaus Bethanien Plauen erlangt grünes Gütesiegel nach dem europäischen Umweltmanagementsystem EMAS
Das Fachkrankenhaus Bethanien Plauen denkt und handelt aus Überzeugung nachhaltig. Im Rahmen der externen Begutachtung durch einen unabhängigen Umweltgutachter wurde die zum bundesweiten Verbund von AGAPLESION gehörende Einrichtung erfolgreich nach dem europäischen Umweltmanagementsystem EMAS zertifiziert.
EMAS steht für „Eco-Management and Audit Scheme“ und ist ein von der Europäischen Union entwickeltes Zertifizierungsverfahren für Unternehmen und Organisationen, welches die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz in den Mittelpunkt stellt. Das Fachkrankenhaus Bethanien Plauen ist eines von zwölf AGAPLESION-Krankenhäusern, das das EMAS-Zertifikat erlangen konnte. Nach einem Vorort-Audit im Oktober 2025 liegt nun die schriftliche Bestätigung in Form einer Urkunde vor. Das grüne Gütesiegel ist bis Ende 2028 gültig.
Im mitteldeutschen Verbund von AGAPLESION konnten gleich drei Krankenhäuser das Zertifikat nach dem europäischen Umweltmanagementsystem EMAS erlangen - darunter auch das Fachkrankenhaus Bethanien Plauen. Im Bild v. l. n. r.: Dirk Herrmann (Geschäftsführer AGAPLESION MITTELDEUTSCHLAND und Kaufmännischer Geschäftsführer Fachkrankenhaus Bethanien Plauen), Dr. Nicole Lakowa (Abteilungsleiterin Nachhaltigkeit und Technik) sowie Nina Maria Gerber (Referentin für Nachhaltigkeit). Foto: Alexander Friebel
AGAPLESION setzt mit der parallelen EMAS-Zertifizierung von gleich 27 Einrichtungen (zwölf Krankenhäuser, zwölf Wohn‑ und Pflegeeinrichtungen, zwei stationäre Einrichtungen der psychosozialen Betreuung und die AGAPLESION-Zentrale) bundesweit ein starkes Signal und verankert den Umweltschutz nach höchstem europäischem Standard. Im mitteldeutschen Verbund von AGAPLESION konnten neben dem Fachkrankenhaus Bethanien Plauen auch die Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz und das Diakonissenkrankenhaus Leipzig das grüne Gütesiegel als Nachweis nachhaltigen Handelns erlangen. Bis Ende 2028 soll EMAS schrittweise auf alle rund 100 Einrichtungen von AGAPLESION ausgeweitet werden.
Weitere Informationen: www.agaplesion.de/gesundheitskonzern/nachhaltigkeit/emas
Hintergrund: EMAS
EMAS basiert auf umfangreichen Datenerhebungen sowie der systematischen Entwicklung von Kennzahlen – etwa zu Energie- und Wasserverbräuchen, Abfallaufkommen, Emissionen und Materialeinsatz. Die erhobenen Daten sollen dabei helfen, Handlungspotenziale zu identifizieren und Maßnahmen sowie Reduktionsziele für die kommenden Jahre zu definieren. Weitere Informationen: www.emas.de