Logo: Krankenhaus BETHANIEN Plauen Logo: edia.con gemeinnützige GmbH Logo: Krankenhaus BETHANIEN Plauen
Startseite :: Kontakt :: Schriftgröße A A A
Wir kritisieren die geplante Krankenhausreform und unterstützen die Kampagne der Deutschen Krankenhausgesellschaft.

» Hier finden Sie mehr Informationen

Suche   
 

Geschichte

Schon im Jahre 1910 wurden vom Schwesternheim "Bethanien" in Hamburg Diakonissen nach Plauen entsandt. Sie kümmerten sich um die Kranken und Alten der methodistischen Kirchengemeinde und setzten damit Zeichen für spätere Gemeindeschwesternarbeit.

 

Das von ihnen bewohnte Schwesternwohnheim am Dittrichplatz wurde leider im 2. Weltkrieg zerstört. Die Krankenhausarbeit wurde nach den Kriegswirren und aller Zerstörung in der Stadt 1946 ins Auge gefasst.

Krankenhaus BETHANIEN Plauen

 

Das Grundstück der Schellhornschen Villa in der Dobenaustraße 130 kam in die engere Wahl. 1947 erfolgte der Kauf.

 

Unter schwierigsten Nachkriegsverhältnissen wurde aus einer Ruine Schritt für Schritt eine kirchlich-diakonische Gesundheitseinrichtung. Der Umbau begann im Untergeschoss. Aus dem sich dort befindlichen Schwimmbassin wurde die Krankenhausküche. Im Erdgeschoss fanden die Operationssäle Platz. Über drei Stockwerke verteilten sich die Krankenzimmer. Der Plauener Pastor Kurt Martin setzte sich besonders für den Umbau ein.

 

Am 14. Mai 1949 fand die Einweihungsfeier statt. In der gegenüberliegenden Villa konnte eine ärztliche Praxis eingerichtet werden, in der bis 1990 mehrere Tausend Patienten behandelt werden konnte.

 

Die ersten Jahre teilten sich verschiedene medizinische Fachrichtungen in die relativ kleine Bettenzahl. Jährlich erfolgten bauliche Veränderungen, um den geltenden gesetzlichen Bestimmungen einer Klinik zu entsprechen. Ein leistungsfähiger Krankenbettaufzug wurde an das Gebäude angesetzt und eine zentrale Sauerstoffanlage installiert. In den Operationssälen sind modernste Geräte im Einsatz. Die auch nach der Wende hauptamtlich geführte chirurgische Klinik wurde 1993 in eine Belegklinik umgewandelt. Durch die Übernahme der HNO-Klinik in die Trägerschaft der Bethanien Krankenhaus Chemnitz gemeinnützige GmbH zum 01.01.1994 stieg die Zahl der stationär behandelten Patienten von 1.000 auf ca. 3.000 Patienten jährlich.

 

Aufgrund der beengten baulichen Verhältnisse wurde 1997 mit Mitteln des Freistaates Sachsen eine neue 30-Betten-Station, ein Patientenaufzug und ein neuer Operationstrakt angebaut. Unmittelbar nach Abschluss dieser Baumaßnahme wurde der Altbau für die chirurgische Belegklinik grundlegend rekonstruiert.

 

Die Dienstgemeinschaft des Krankenhauses wird gebildet vom Evangelisch-methodistischen Diakoniewerk Bethanien e.V. Dazu zählen Diakonissen, diakonische Schwestern und Pfleger sowie diakonische Mitarbeiter, die keine medizinische Ausbildung besitzen, aber wichtige Aufgaben in unserem Krankenhaus wahrnehmen. Für sie ist das Krankenhaus nicht nur Arbeitsstätte, sondern sie fühlen sich für die Aufgaben des Gesamtwerkes mitverantwortlich.

 

Die Verwirklichung des kirchlich-diakonischen Auftrages ist ihnen Verpflichtung. Weiter gehören zur Dienstgemeinschaft Krankenschwestern, Pfleger, Ärzte und Mitarbeiter, die gerne in einer kirchlichen Einrichtung arbeiten. Auch Auszubildende, die nach Abschluss der 10. Klasse einen medizinischen oder kaufmännischen Beruf erlernen, bereichern die Vielfalt der Dienstgemeinschaft.

 

Die Kliniken der Bethanien Krankenhaus Chemnitz gemeinnützige GmbH sind in der evangelisch - methodistischen Kirche, einer evangelischen Freikirche, beheimatet. Sie steht auf dem Boden der Reformation und ist im 18. Jahrhundert in England entstanden und heute weltweit vertreten (rund 70 Millionen Glieder). Sie ist Mitglied im Diakonischen Werk der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsen e.V. und ist damit dem Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland als anerkanntem Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege angeschlossen.

 

In der ökumenischen Bewegung arbeitet sie aktiv mit. Sie weiß sich dem Evangelium von Jesus Christus verpflichtet und dient Menschen aller Altersstufen und Nationen in Gemeinden, Krankenhäusern, Sozialwerken und in der Weltmission.Die Evangelisch-methodistische Erlöserkirche in Plauen befindet sich in unmittelbarer Nähe des Albertplatzes in der Straße der Deutschen Einheit.